Universität Hohenheim
 

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Zipfel, Theodor

Zum Begriff der Transparenz : politikbezogene Vorstellungen, kognitive Bezüge und medial vermittelte Bilder

Concerning the concept of transparency : policy related notions, cognitive references and medial mediated images

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:100-opus-11126
URL: http://opus.uni-hohenheim.de/volltexte/2015/1112/


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SWD-Schlagwörter: Transparenz , Definition , Politik , Politische Kommunikation , Medien
Freie Schlagwörter (Deutsch): Begriffsanalyse , Explikation , Inhaltsanalyse
Freie Schlagwörter (Englisch): transparency , conceptual definition , content analysis , politics
Institut: Institut für Kommunikationswissenschaft
Fakultät: Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Brettschneider, Frank Prof. Dr.
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.07.2015
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 07.09.2015
 
Lizenz: Hohenheimer Lizenzvertrag Veröffentlichungsvertrag mit der Universitätsbibliothek Hohenheim
 
Kurzfassung auf Deutsch: Transparenz ist ein sehr häufig genutzter, aber auch brisanter Begriff. Nicht selten sind die semantischen Inhalte und begrifflichen Vorstellung der übertragenen Bedeutung des Wortes im Sprachgebrauch relativ vage gehalten. Die vorliegende Arbeit verfolgt daher das Ziel, zur Konkretisierung des Begriffsverständnisses von Transparenz beizutragen.
Hierfür wurden zunächst linguistische wie erkenntniswissenschaftliche Grundlagen einer Begriffsanalyse erörtert und die theoretische wie methodische Basis für die Untersuchung herausgearbeitet. Darauf aufbauend erfolgte eine Analyse lexikalischer Informationen zur übertragenen Bedeutung des Begriffes Transparenz. Diese Untersuchung bildete die Basis für eine qualitative Inhaltsanalyse von Fachtexten aus dem politischen Bereich. Hierbei konnte aufzeigt werden, dass der definitorische Gehalt des Begriffes weitaus komplexer ist als dies in Wörterbüchern dargestellt wird. Dass vor allem subjekt- und objektbezogenen Vorstellungsbezüge des Begriffes zu unterscheiden sind. Zudem wurden die vielfältigen Nutzungsdimensionen des politikbezogenen Begriffes der Transparenz abgegrenzt und dargelegt, welche funktionale Bedeutung Transparenz im politischen System einnimmt. Die Ergebnisse der qualitativen Untersuchung dienten im Anschluss als Ausgangsbasis für eine quantitative Analyse von Zeitungsbeträgen. Diese ergab, dass nicht wenige der fachtextlichen Vorstellungen in den Zeitungen vermittelt werden. Doch existieren vor allem dort Darlegungseinschränkungen, wo die Begriffsgehalte abstrakter werden.
 
Kurzfassung auf Englisch: Transparency is a very frequently used term but it is also a volatile one. Frequently, the semantic content and conceptual imagination of the figurative meaning of the word in linguistic usage is kept relatively vague. This paper thus pursues the objective of contributing towards establishing the understanding of the term transparency.
To this end, the linguistic and epistemological bases of analysing a term were first explained and the theoretical and methodical basis for the study was elaborated. Based on this, lexical information on the conveyed meaning of the word transparency was analysed. This analysis formed the basis for a qualitative analysis of the content of specialised texts from politics, where it was possible to demonstrate that the content of the term by its definition is far more complex than presented in dictionaries; that more than anything else, subject-related and object-related references of notions of the term need to be differentiated. In addition, the manifold dimensions of usage of the politics related term of transparency were defined and the functional meaning transparency adopts in the political system was presented. The results of the qualitative study subsequently served as a starting point for a quantitative analysis of newspaper articles. The result was that more than a few conveyed the concepts of specialist texts in the newspapers. Yet, that is precisely where there are restrictions to the presentation, where the contents of terms become more abstract.

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