Universität Hohenheim
 

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Dinter, Ina ; Zimmermann, Reiner

Peru Botanische Exkursion 2008

Peru Botanical Excursion 2008

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:100-opus-4274
URL: http://opus.uni-hohenheim.de/volltexte/2010/427/


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SWD-Schlagwörter: Peru , Flora , Biodiversität , Ökologie
Freie Schlagwörter (Englisch): Peru , Botanical Excursion 2008 , Flora , Biodiversity , Ecology
Institut: Institut für Botanik
DDC-Sachgruppe: Pflanzen (Botanik)
Dokumentart: Buch (Monographie)
ISBN: 978-3-00-030260-2
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 18.02.2010
 
Lizenz: Hohenheimer Lizenzvertrag Veröffentlichungsvertrag mit der Universitätsbibliothek Hohenheim ohne Print-on-Demand
 
Kurzfassung auf Deutsch: Mit der Botanischen Exkursion nach Peru im Sommer 2008 knüpft das Institut für Botanik und Botanischer Garten der Universität Hohenheim, Stuttgart sowohl thematisch als auch geographisch an die langjährigen Forschungstätigkeiten des Institutes in Süd- und Mittelamerika an. Die bisher wohl weiteste studentische Exkursion des Institutes wurde mit dem Ziel geplant, den Studenten der allgemeinen und speziellen Botanik einen Überblick über die pflanzenökologischen Verhältnisse der äquatorialen Neotropis zu vermitteln.
Das Kennenlernen und intensive Erleben eines unserem mitteleuropäischen Pflanzenraum in Artenvielfalt und Lebensbedingungen so verschiedenen Florenreiches steht ganz in der Tradition des bekannten Ökologen und ehemaligen Institutsleiters Professor Heinrich Walter (Hohenheim 1945 - 1966), einem Wegbereiter der vergleichenden globalen Ökosystemforschung. Für Heinrich Walter, dessen Lebenswerk die im deutschen Sprachraum bis heute unübertroffene synoptische Darstellung der "Vegetationszonen der Erde in öko-physiologischer Betrachtung" ist, war eine Grundvoraussetzung zum tieferen Verständnis von ökologischen Verhältnissen, die zu untersuchenden Regionen nicht nur zu kurzen, im Vorfeld bereits inhaltlich eng umschrieben Feldstudien aufzusuchen, sondern zunächst im Lebensraum beobachtend zu verweilen, um erst dann mit einer genauen Fragestellung die ökologischen Verhältnisse zu untersuchen und zu interpretieren.
Diese Forderung eines direkten und intensiven "Erlebens" als Schlüssel für einen vertieften Zugang zum Untersuchungsgegenstand mag dem modernen universitären Zeitgeist wenig effizient erscheinen. Doch spricht aus Heinrich Walter's Forderung nichts anderes als die auf jahrezentelange wissenschaftliche Erfahrung beruhende Einsicht, dass komplexe ökologische Zusammenhänge zuverlässiger wahrgenommen und erklärt werden können, wenn man vom Ganzen beginnend zu Detailkenntnissen voranschreitet.
In diesem Sinne war es die wichtigste Zielsetzung unserer Botanischen Exkursion 2008, den Teilnehmern diesen direkten pflanzenökologischen Zugang in teilweise stark kontrastierenden tropischen Biomen zu ermöglichen. Die im Verlauf der Exkursion besuchten Gebiete reichten von der hyperariden peruanischen Küstenwüste über extrem trockenkalte Gebirgs-Puna bis hin zum perhumiden Regenwald im Amazonastiefland und den extremen Niederschlagschwankungen ausgesetzten Trockenwäldern in Äquatornähe. Das Erleben von Landschaft, Klima und Vegetation als Stimulus zum "Nachdenken" stand dabei gleichberechtigt neben dem Vertiefen botanischer Kenntnisse.
 
Kurzfassung auf Englisch: The botanical excursion to Peru, a global hotspot of biodiversity, provides an overview of the climatic, regional and plant ecological situation of the equatorial neotropics.
The areas visited cover the hyper arid coastal deserts, the dry and cold andine Puna, the Amazon lowland rainforests and the seasonal dry forests of North Peru.
The excursion report presented was compiled from presentations and protocols of the participants and contains the list of plants found at each site visited.

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